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Wie viel arbeitet ihr wirklich?

Wie viel arbeitet ihr wirklich?

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galaka123

Dies!


AlinaDreamh

Ja, sicherlich. Wir haben weniger freier Stellen, als wir bräuchten.


chemistry_jokes47

Was für ein Beruf und welche Qualifikationen braucht man?


HerrKraut

Hab als Lokführer eigentlich 39 Std Woche. Letzten Monat waren es knapp 200 Stunden.


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Musst du das vertraglich oder ist das ein nettes Fragen, weil man sonst Kollegen bla... und du machst das dann?


HerrKraut

Schlichtweg Personalmangel. Ja ok und auch ein bißchen kurzfristiges Einspringen und viele von den langen Schichten.


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Danke für die Antwort, auch wenn es keine Antwort auf meine Frage ist. Nochmals, wenn du nicht antworten magst-kein Ding: Musst du Überstunden machen und wenn ja wieviele musst du machen? Danke


HerrKraut

Nein. Natürlich muss ich das nicht. Wir haben allerdings ein Jahresarbeitszeitsoll. Und der Kurs momentan bzw seit Corona ist sogar so,dass alle Überstunden und Urlaubsansprüche zum Jahresende abgegolten sein müssen um dem Arbeitgeber so Millionen zu sparen. Allgemein ist alles klar geregelt wie z.b. dass das Planungstool erkennt wenn es Probleme oder gar Verstöße gibt. Urlaub fürs ganze Jahr vorgeplant genauso wie Pflichtruhen. Mein Arbeitgeber ist da echt super,wir arbeiten halt miteinander,füreinander für den Kunden.


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Klar so ab und an für Kollegen einspringen macht man wohl überall- je netter desto eher. Einige Verträge beinhalten halt auch generell Überstunden von bis zu X pro Woche oder Monat. Daher meine Frage die jetzt beantwortet ist. Wobei, wenn ihr jetzt schon solche Überstunden "fahrt" ist das dann der eigentlich Grund, wieso im Winter nichts mehr geht- weil Übersutndenabbau und Schnee ist nur die "öffentliche Erklärung"? Ü


HerrKraut

Naja wir fahren (nahezu) immer. Wir sind aber auch ein spezial gelagerter Sonderfall. Das im Winter Probleme bestehen hat mehrere Gründe,liegt aber in der Natur der Dinge. Stahlräder/Radreifen die auf Stahlschienen fahren. Pack dazu eine Prise Feuchtigkeit,Laub,Eis oder Schnee und du hast eine Rutschpartie. Aber deine Erklärung ist definitiv Teil des Problems. Wenn sich Kollegen entscheiden nicht mehr zu fahren weil die ihre Stunden schon voll haben dann wird der eh schon vorhandene Personalmangel noch schlimmer. Aber die Gründe für den Personalmangel sind bekannt und einige werden auch bewusst übersehen/ignoriert. Und Überstunden in einem Monat gleichen sich bei uns dann wieder mit Minderstunden in anderen Monaten aus. Mir ist Freizeit eher wichtiger als etwas mehr Kohle für Überstunden.


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Danke für die Antworten, das mit den 4 Feinden der Bahn (Frühjahr,Sommer, Herbst und Winter) ist ja hinlägnlich bekannt, daher war's auch nur als Teilwitz gemeint.


CatLadyMinusTheCats

Claus Weselsky, sind Sie das etwa?


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muss dich enttäuschen, wobei ich denan sich für eine gewerkschafter ganz gerne mag.


Donna-Promilla

Unterschiedlich. An manchen Tagen ist es so stressig dass ich nicht mal zum trinken oder pinkeln komme, an manchen Tagen ist gar nichts los und man kommt fast in Versuchung den liegengebliebenen Kram zu erledigen….


der_chiller

IT?


Otto1901

Oder auch Verkauf 😄


Donna-Promilla

Nope, Chirurgie im Krankenhaus


freedimension

Da bekommt *liegengebliebener Kram* doch gleich eine ganz andere Bedeutung.


Martnoderyo

Omg lmaooooo


GreyGanado

**Erledigen** auch...


8-bitexplor3r

Genau das. Manche Wochen arbeite ich 50-60 Stunden und das ab der 40. Stunde sogar leider "kostenlos" im 1. Step. Manchmal arbeite ich aber in der Woche vielleicht effektiv 15 Stunden und bin die restlichen 25 "nur anwesend". Ist in meiner Branche sehr schwer einzuschätzen.


Atheattooist

Effektiv? 4-5 Stunden an guten Tagen. Rest absitzen.


Sustaiiiin

Geht mir ähnlich. Keine Ahnung wie man jeden Tag 8 Stunden am Stück anspruchsvolle Konzentrationsarbeit machen soll. Vor allem ist das absitzen auch irgendwo anstrengend. Könnte ich jeden Tag stattdessen schon ein paar Stunden früher zuhause sein, wäre ich vielleicht auch mal wieder ausgeruht und könnte mal wieder gescheit arbeiten.


der_chiller

Geht mit Arbeit die tatsächlich Spaß macht. Ich entwickle Software für ne Baufirma im Betrieb und bin bei neuen Aufgaben immer echt Happy, weil die Arbeit echt Spaß macht und man immer direkt mit den Leuten zu tun hat, welche die Software nutzen und mit denen man auf Firmenfeiern einen hebt.


katze_sonne

Ja klar schon, aber komm. Jeder hat doch so Tage, wo nicht so viel läuft? Gerade bei Software. Dauerndes Warten auf die Pipeline oder auf's neu Kompilieren, je nach Projekt. 5 Minuten Leerlauf immer und immer wieder. Da kommt man doch schnell raus? Und hast du wirklich das Glück, nur entwickeln zu können? Nie durch gefühlt 20 Meetings am Tag rausgerissen zu werden? Ich mein, irgendwo muss dein Username doch herkommen ;)


katze_sonne

8h am Tag Fließbandarbeit (mit etwas Abwechslung, sprich unterschiedliche Stationen)? Klar, kein Problem. Bzw. bekommt man hin, sobald man sich der Körper an die Abläufe gewöhnt hat. Hab ich schon gemacht. 8h am Tag am PC? Ja klar, da ist ne Menge "einfach nur auf den Bildschirm starren" bei. Oder News checken. Oder reddit. Oder sonstwas. Dazu noch Meetings, die einen rausreißen usw. Klar, auch am PC gibt es Tage, wo man 8h oder gar mehr konzentriert sitzt. Aber im Schnitt ganz sicher nicht. Und jeder, der was anderes erzählt, hat entweder das Gegenteil von ADHS oder lügt (oder belügt sich selber). > Vor allem ist das absitzen auch irgendwo anstrengend. Könnte ich jeden Tag stattdessen schon ein paar Stunden früher zuhause sein, wäre ich vielleicht auch mal wieder ausgeruht und könnte mal wieder gescheit arbeiten. Beim Homeoffice hab ich das anfangs kurz gemacht... "ach, hab heute 2h effektiv nichs gemacht. Ich mach noch ein bisschen länger und schreib das dann als Pause auf". Naja. Hab nach 1-2 Wochen gemerkt, dass das so nicht funktioniert. Und auf der Arbeit dann die "an der Kaffeemaschine Treffen"-Pausen waren. Entsprechend schreib ich sowas inzwischen auch wieder auf. Weil noch weitere 2h die Zeit abszusitzen macht einen nur fertig. Bringt aber nicht mehr Arbeit fertig.


stullex_

"8h Fließbandarbeit am Tag, kein Problem." Das schafft man auch nur weil man dazu gezwungen wird und das Band ohne einem selbst stehen würde, dann sind die Kollegen sauer auf dich etc. Kein Problem ist es definitiv nicht, du bist nur gezwungen durchzuarbeiten oder du kannst gehen.


GeNetTiKz

Arbeite meine 40 Stunden in der Woche wobei es im Krankenhaus ja kein Montag bis Freitag gibt. Hab über 10 Jahre immer über 200+ Überstunden gehabt aber damit ist Schluss. Ich mache mein Job und meine Dienste und dann geh ich heim. Eingesprungen wird auch nicht mehr. Solang dieses Einspring- system mit Personalmangel funktioniert wird sich nie etwas ändern.


katze_sonne

> Solang dieses Einspring- system mit Personalmangel funktioniert wird sich nie etwas ändern. Korrekt. Und das trifft auf jede Branche zu. Ob Pflege-Personal oder Paketbote. Man liest das immer wieder: "Aber die Arbeit muss ja fertig werden!" Ja. Schon. Aber wenn man immer mehr macht und dafür an anderer Stelle mehr weggekürzt wird, verteilt sich dieselbe Menge Arbeit auf immer weniger Menschen. Bringt auch niemandem was. Klar kann man mal mit Kollegen was abmachen und gegenseitig Aufgaben übernehmen - aber das muss immer in beide Richtungen funktionieren.


Acceptable-Ground633

Absolut. Leute, die sich immer mehr auf Opfern, um ein marodes System zu stützen, machen es im Endeffekt nur noch schlimmer...


Vepanion

Genau, regelmäßiges "einspringen" zeigt nur dass nicht genug Leute eingestellt wurden. Aber wenn alles mit weniger Angestellten klappt weil immer Leute freiwillig irgendwo einspringen, dann freut sich die Firma natürlich und ändert nichts. Da muss man die hart auflaufen lassen. Je wichtiger die Sachen die nicht erledigt werden, desto besser.


Valcyn77

So mach ich das auch 😄 und wenn einspringen, dann gleich freien Tag als Ersatz festlegen. Arbeitgeber wird nichts geschenkt!


kukushin

Meine Arbeit besteht im Verfassen von Texten. Also kreativer Tätigkeit. Ich bin auch mit einem festen Stundenkontingent angestellt, was aus meiner Sicht aber super schwierig ist. Manchmal hat man eben Tage, da triffts einen und man ist schnell durch. An anderen Tagen kommt einfach zu keiner gescheiten Idee oder die richtige Formulierung ist schwer zu finden. Der Unterschied kann als 1h zu 8h oder mehr sein. Für jemanden von außen ist das nicht ersichtlichtlich und auch egal...


SkyesBride

Ich bin freiberufliche Texterin, ich könnte niemals auf Stundenbasis arbeiten. Das macht in unserem Berufsfeld überhaupt keinen Sinn. Ich habe heute Nacht, getrieben von der Kraft von afri-Cola, Verzweiflung und reiner Bockigkeit, innerhalb von 45 Minuten 1000 sehr gute Wörter geschrieben. An anderen Tagen schaffe ich gar nichts. Bezahlung auf Projektbasis = Bae.


kukushin

Ja gut, ist auch definitiv sinnvoller. Ich bin Student und arbeite nebenbei


Spackh3ad

Wie kommt man da rein, als Erzieher Azubi der gerne liest und sich als gut mit Worten (im Rahmen des Gymnasialen Deutschunterrichts) bewerten würde?


the_Dachshund

Der Anfang ist leicht über Seiten wie Fiverr und co. Auch viele Blogs suchen nach Autoren, die auf Abruf arbeiten.


Swimming-Ad880

Habe früher mich extrem reingehangen, vertraglich 40, häufig 55-60 Std und mehr. Seitdem man uns letztes Jhr trotz 300% Umsatzsteigerung mit 450€ Coronabonus abgespeist hat, wo jeder Mitarbeiter zwischen 200-300 Ü-Std aufgebaut hatte, ist der Zug abgefahren. Stemple für 40 Std ein, erledige Arbeit von 3 Std in 8, und mache ansonsten viel Privates. Ich habe nie ein Danke gehört, und nun fragt man mich, wieso ich so viel weniger in die Arbeit komme. Warum wohl?


noch-so-einer

So isses. Habe diese bittere Lektion bei meinem ersten Job gelernt. War vielleicht auch gut, weil so früh. Danach peinlichst drauf geachtet nicht zu viel zu lange zu opfern. Habe im Gegensatz neulich gelernt, dass am Satz „willst du gelten, mach sich selten“ viel dran ist. Nach nem Jahr auf 60% (5std/Tag) hatte ich ne Gehaltserhöhung bekommen, weil Angst ich würde gehen. (Ach so, ich hatte auch ein Zwischenzeugnis angefordert ;)


AlinaDreamh

Willst du gelten, mach dich selten? Danke, kannte ich noch nicht.


Wrndl

Ich hab früh gelernt: geb immer nur 50% und wenn du mal 100% gibts wirst du in höchsten Tönen gelobt und wenn du mal 10-20% gibst hast du einfach mal nen schlechten Tag. Funktioniert überall und immer. Niemals am Maximum arbeiten, denn dann gibt es keine Luft nach oben und nach unten erst recht nicht.


omgohnoez

Hatte bei meiner alten Arbeit den Fall, dass ich in Japan im Urlaub war (gerade gut angekommen) und der Vater meiner Kollegin gestorben ist. Direkt zurückfliegen ging auch nicht weil ich noch einen Job in Japan zu erledigen hatte als Fotograf. Also war das erste was ich gemacht habe unserem Chef zu schreiben dass man mir einen Remote Zugriff geben soll und ich dann von Japan aus Arbeit auffangen könnte. Habe geschrieben dass ich halt ein bisschen zeitverschiebung hätte etc. darauf habe ich nie eine Antwort erhalten. Die Kollegen aus dem Nachbarbüro haben dann irgendwann mal per WhatsApp angerufen und wir haben gemeinsam ein paar kleinere Sachen abgearbeitet aber mehr ging nicht. Ich bin auch manchmal samstags in die Firma gefahren und habe noch Nachkalkulationen gemacht. Habe nicht mal was davon erzählt, weil ich wusste die Leute wurden mir es als „wer unter der Woche zu faul ist muss halt samstags arbeiten auslegen“ Meine Kollegin im gleichen Büro hat morgens 1-2h maximal gearbeitet und dann auf Otto nach Schuhen geschaut bis zum Feierabend. Kann man ja auch so machen wenn man ne Festanstellung und jährliche Gehaltserhöhung bekommt…


Fortnitexs

Was habt ihr alle für jobs das ihr nur 2-3h produktiv etwas macht und den rest der Zeit private dinge erledigt oder die zeit absitzt?! Von 7.5h täglich bin ich mindestens 6-7h davon produktiv am arbeiten.


Taonyl

Ist für mich ebenfalls nicht nachvollziehbar. Ich bin Softwareentwickler und so was wie "Tage mit weniger Arbeit" existieren nicht. Zumindest habe ich dafür nur 35 Stunden pro Woche, aber dafür jeden Tag 100%, soweit ich es schaffe.


katze_sonne

> Zumindest habe ich dafür nur 35 Stunden pro Woche, aber dafür jeden Tag 100%, soweit ich es schaffe. Glaub mir, 35 oder 40 Stunden ist ein riesiger Unterschied. Selber 40 Minuten weniger die Woche sind ein Segen. Effektiv nur 2h am Tag arbeiten halte ich auch für untertrieben, aber du gibst doch nicht 35 Stunden die Woche Volldampf? Und wenn's nur ist, dass du nen Tag 2h lang ein Problem / Bildschirm anstarrst, dass du "effektiv" in 15 Minuten hättest machen können?


2called_chaos

Ich will nicht unhöflich klingen aber Entwicklung oder Programmierung? Aka sagt dir jemand was du machen sollst oder musst du selber Konzepte, Ideen, etc. entwickeln und umsetzen? Ich find programmieren relativ entspannt aber wenn du von A-Z alles selber ausdenken und planen musst, dass schlaucht und kann ich nicht 6h am Tag. Alleine das "sich in DAUs versetzen" und immer für den dümmsten Mitdenken zu müssen finde ich auf Dauer extrem anstrengend. Oder herauszufinden was jemand eigentlich *wirklich* will, nicht was er meint was er will. Und dann muss ich mich manchmal fragen was andere Buden so machen. Wenn wir (2-Mann) eine Integration in 2 Nachtsitzungen (a 3-4 Stunden) einbauen und die ersten sind die bei Firmen wie Blizzard das negative testing auf Anhieb bestehen (verglichen mit Firmen die 3 Monate brauchen mit einem ganzen Team und es verkacken) dann müssen wir irgendwas richtig machen oder die anderen extrem falsch. Wenn die anderen Buden da produktiv arbeiten müssen wir ja hexen können. Und ich rede hier nicht von Hinterhofunternehmen sondern Namen die hier bestimmt fast jeder kennt.


Taonyl

Requirements absprechen, Konzepte, Buildsystem pflegen, implementieren, Tests schreiben und testen, alles regelmäßig. Es hängt bei mir von Tag zu Tag ab, aber ich habe Flexzeit. Ich kann manchmal auch 10h so arbeiten, aber nicht jeden Tag. An anderen Tagen dann 5-6 Stunden. Man hat ja auch aber auch immer noch Sachen zu tun, die entspannter sind.


Emerald-Hedgehog

Vor allem brauchts da auch öfters "Denkpausen", wo man einfach mal Ideen und Ansätze sacken lassen und verarbeiten kann. Deshalb hat man ja so oft das mit dem "mir kam morgens unter die Dusche die Lösung". Der Kopf arbeitet halt die ganze Zeit brav weiter, wenn man ihn lässt und auch ab und an Abstand vom Problem schafft, damit neue Perspektiven offen gelegt werden können. Bei mir ist sogar das Denken selbst einfach mal ein großer Teil der Arbeit - komplexes Problem durchdenken, sacken lassen und derweil "leichte Kost" oder was völlig anderes bearbeiten, repeat bis man klare Lösungsansätze für sein komplexes Problem hat. Das KANN auch mal mit komplett durchpowern und einfach non-stop-denken gehen, aber aus Erfahrung: Danach braucht mein Gehirn eine exponentiell längere Ruhepause, als wenn ich es stetig-iterativ und in natürlichem Tempo mache. Manchmal ist das auch OK, aber die meiste Zeit eher der falsche Ansatz.


AlinaDreamh

Es gibt offensichtlich erhebliche Unterschiede.


winteronthewater

Jo. Same. Hätte ich nur zwei Stunden was zu tun, würde ich mir weitere Aufgaben suchen. So bin ich ausgebildet worden, so ist es mir familiär beigebracht worden. Ich hätte ein schlechtes Gewissen, wenn ich nicht arbeiten würde und dafür bezahlt werden würde. In meinem vorherigen Job bin ich damit etwas toleranter geworden, habe also, wenn es Tage mit wenig Arbeit gab, auch weniger gemacht und mehr gequatscht oder ähnliches. Jetzt, mit neuem Job, der viele Möglichkeiten bietet, bin ich aber wieder sehr pro aktiv. Ich weiss, dass das nicht alle Menschen so tun, und denen bin ich Wahrscheinlichkeit eher unsympathisch. Ein Streber eben.


2called_chaos

Es kommt finde ich immer auf den Fall an. Bzw. den Vergleich. Ich werde angestellt und bezahlt um eine Arbeit zu vollrichten, nicht um anwesend zu sein. Wenn ich meine Arbeit erledigt habe, ist sie erledigt. Kommt halt auch ein bisschen drauf an, manche Arbeit ist einfach nie erledigt wie etwa im Einzelhandel auf Kunden zu warten. Und wenn der Arbeitskollege dafür doppelt so lange braucht finde ich nicht, dass ich das doppelte machen sollte nur weil ich schneller bin. Außer das Gehalt reflektiert das entsprechend. Und wenn es das nicht tut werde ich halt doppelt so langsam sollte man auf die Anwesenheit bestehen. Ich kenne genug wo es mal heißt "wir haben heute nichts mehr zu tun. Wie du willst gehen? Ne die 8 Stunden sind nicht rum. Ja ich weiß du hast nichts zu tun aber ich bezahle dich fürs hier sein" und ich sehe das halt nicht so (wie gesagt kommt auf den Job an)


zerofake

Verschiedene Menschen arbeiten eben auch auf verschiedene Weisen. You do you :) Wenn’s für dich so passt dann ist das super und ich finde, dann kann es einem auch egal sein ob andere das jetzt unsympathisch finden oder nicht.


TOOBAD2AIM

Jo als Azubi eig 7,75std am Tag aber davon macht man ganz oft so um die 3std Pause. Ich werde nie wieder normal arbeiten können wenn ich kein festvetrag bekomme lel


I-Rengo_O-I

mach dir keine sorgen. je nach branche oder berufsfeld wirst du unter umständen nicht mehr arbeiten müssen. ​ Habe Indu Kaufmann in einer mittelgroßen Firma gemacht, hatte ca. 5h "Freizeit" von 8h. ​ Nach meiner Lehre bin ich da weg, da es mir zu langweilig war dort 5h am Tag dum rumzusitzen. ​ Also in einen großen europ. Konzern in die Buchhaltung...und Ende vom Lied: Ich habe 4h Freizeit. Das wirst du überall haben, was nicht direkt mit Kunden zu tun hat oder nicht in irgendeiner Dienstleistung mündet. ​ Willste halben Tag nichts zu tun haben ( besonders geil wenn du HO Möglichkeiten hast), such dir einen Verwaltungsberuf


Tyler_Durden_Says

Wie meinst du das


TOOBAD2AIM

Ja meistens werden einfach die Pausenzeiten sich so gezogen wie sie ein passen somit kommt man gerne mal auf 3std. Generell arbeitet man sich bei uns nicht zu tode, da man nachdem was lackiert wurde erstmal die Abluftzeiten und Ofenzeiten halt einhalten muss dann noch die lackier Programme und schon ist 50% der Arbeit bei mir zuschauen das der Roboter keine faxen macht und so geht der Tag halt rum.


Pentagon0M

39h Woche. Effektiv 8 Stunden pro Tag arbeiten. Gibt bei mir kein rumsitzen. Vielleicht mal 5 Minuten verschnaufen und Luft holen. Ansonsten dauerhaft auf den Beinen und Sachen tun oder sitzen und Sachen tun.


atredd

Ja, das ist ziemlich realistisch. Die meisten Arbeiten nicht sonderlich mehr. Das Problem liegt halt daran das Stunden Absitzen noch immer als Leistung gilt.


wegwerfe73

Ich weiß nicht, was ihr alle für berufe habt, aber mit 2 Stunden wäre bei mir und meinen kollegen absolutes chaos. Buchstäblich unmöglich das zu bewältigen. Aber ich kenne mich in anderen Branchen nicht aus. In der spedition ist das allerdings unmöglich. Edit: jetzt, wo ich drüber nachdenke, kann ich mir absolut nicht vorstellen, dass ein großteil der Branchen selbst mit 4 stunden hinkommen würde. Dass man seine arbeit in 2 machen kann ist wohl eher die ausnahme.


DjGnampf

Alles unter 5 Stunden find ich schon komisch bei Vollzeit. Ich bin auch aus dem Speditionssektor und da brennt Corona-unabhängig eigentlich immer der Baum. Überstunden sind nix seltenes. Und wenn wir schon dabei sind will ich noch erwähnen, wie undankbar und aus meiner sicht unterbezahlt die Branche ist.


wegwerfe73

Die logistik ist halt ein part, den der normalverbraucher nicht mitkriegt, wenn alles einigermaßen läuft. Aber es läuft nichtmehr einigermaßen. Es ist nur noch nicht schlimm genug, dass es überschwappt. Es fehlen fahrer ohne ende und die preise für den langstreckentransport explodieren zehnmal härter als die grafikkartenpreise während des krypto runs. Das hat aber jeder mitbekommen und sich echauffiert. Es wird wirklich spannend und ich habe keine ahnung, wie man den entstandenen rückstau abarbeiten soll. Sorry für den rant, aber mir geht das seit einiger zeit durch den kopf, dass das eine schlafende gefahr ist. Ich denke es ist klar geworden, dass ich dir zustimme.^^


DjGnampf

Definitiv! Wenn man nicht selbst dort arbeitet weiß man gar nicht wie das läuft. Das kann richtig asozial werden mMn.


Main_Protagonist_69

Ja ihr seid grad ziemlich am arsch seit covid. Grüße aus der logistikabteilung einer außenhandelsfirma ✌


Der_Auditor

Schwall Schwall Gummiball. In Konzernen mag es solche Jobs geben.


Black_Market_95

Schreibe im Namen meines Vaters der selbständig ist (Gastronomie) - 12 Stunden täglich von Montag bis Samstag : 11-15 Uhr, 2 Stunden Mittagspause in der Einkäufe oder Papiere erledigt werden 90% der Zeit, um 17 Uhr geht es weiter bis 23 Uhr. Dienstags ist Ruhetag, dann werden meistens Sachen erledigt wie zb Steuerberater Termine etc (ob man die als Arbeitszeit betiteln kann ist dahin gestellt) Sonntags von 11-23 Uhr sogar ohne Pause, wenn man Glück hat kann er sich mal ein paar Minuten hinsetzen um was zu essen Dazu gilt zu erwähnen, dass mein Vater kein Chef ist der sich hinsetzt und nicht arbeitet obwohl er es könnte a la "ich hab ja Mitarbeiter" , selbst wenn genug Mitarbeiter da sind steht er in der Küche und schnibbelt Gemüse, kocht oder spült dreckiges Geschirr, da er sich sonst schlecht fühlen würde nicht zu arbeiten während andere Arbeiten. Kurz gesagt ca 260 Stunden im Monat wenn man großzügig ist und die Pausen und die 4 Tage Ruhetag abzieht


allsayfuckthat

Danke, bestätigt meine Vermutung dass ein eigenes Restaurant mega viel Arbeit ist.


-Drogoth-

Und am Ende seines Lebens blickt man zurück und stellt fest seine Lebenszeit nur mit arbeiten verbracht zu haben.


Black_Market_95

Kann sein, er sagt immer er macht das für uns Kinder.. obwohl wir mehr zeit mit unserem vater verbringen wollen würden, umso mehr da unsere mutter vor kurzem verstorben ist und ihr Wunsch war dass er nicht mehr soviel arbeiten soll. Sollte ich mal im lotto gewinnen bekommt er ne große Summe ab damit er nicht mehr arbeiten muss und wir mehr Zeit mit ihm verbringen können! Ansonsten kann man natürlich auch sagen , dass er sein Hobby zum Beruf gemacht hat da ist das vielleicht was anderes da er dafür ein Leidenschaft hat.


closesouceenthusiast

Respekt, stabile Arbeitszeiten. Würde ich nicht einfach so schaffen.


oelek2face

Uff, ob da Respekt das richtige Wort für ist?


closesouceenthusiast

Wieso denn nicht? Wirs Hochachtung deiner Meinung nach gerechter?


oelek2face

Finde es nur schwierig, dass ein Übermaß an Arbeit (ich meine die meiste Zeit verdient man da Geld für reiche Menschen oder aber sichert seinen Lebensunterhalt) nicht normal sein sollte. Wenn sowas dann öffnentlich gelobt und angepriesen wird verfestigt sich im öffentlichen Diskurs meiner Meinung nach eine ungesunde Einstellung zu Arbeit da mehr=besser.


Niederweimar

Kann man respektieren, muss man nicht achten. Schätzen tue ich es auf jeden Fall nicht.


closesouceenthusiast

Ich finde es zwar auch das es zu viel arbeit ist und das auf dauer schädlich sein wird, aber was soll ich dem Kommentator jetzt schreiben? Das er weniger arbeiten soll, wird denke ich nichts bringen.


itreddb0i

so eine einstellung wie dein dad sollte jeder kollege/vorgesetzte/chef haben. weiter so ;)


Neat-District2296

Sicherlich nicht. 260 Stunden sind krank


itreddb0i

>Dazu gilt zu erwähnen, dass mein Vater kein Chef ist der sich hinsetzt und nicht arbeitet obwohl er es könnte a la "ich hab ja Mitarbeiter" das war darauf bezogen nicht auf 260 std. \-17 die mistgabeln und fackeln sind wohl schon ausgepackt worden \^\^


Black_Market_95

Hattest mein upvote bekommen weil ichs richtig verstanden hatte, die anderen leider nicht oder die -17 sind alle Chefs die sich gerne hinsetzen und ihre Mitarbeiter für sich arbeiten lassen :'D


clone1337

Ca. 4 Stunden pro Tag bei 39h Woche. Im Homeoffice wird das immer weniger. Vielleicht eher 3h mittlerweile. Freitags noch weniger. Habe einen Bonus für meine Leistung bekommen.


throwawayawy_y420_69

Bank?


Insane42

Kann nicht sein. In Banken gibt es keine Boni mehr für die normalos


CoolioDude

Ja ich schon. Internal Audit bei einer Bank maximal 20h pro Woche (40h). Nicht schlecht - wäre besser zu Hause.


GERMANobama99

Was für ein Beruf ?


Consistent-Aioli-840

Ich hab auch ne "40" Stunden Woche die fängt Montag ca. 7 Uhr an und endet ungefähr Donnerstag Nachmittag. Ich bin Landwirt, heißt 100% konzentriert arbeiten 100% der Zeit. im Sommer gibt's keine freie Zeit da gibt's nur 80-90 Stunden die Woche und rückenschmerzen.. Wenn ich mir die Kommentare durchlese, frage ich mich echt was ich eigentlich falsch mache...


AlinaDreamh

Gar nichts, wenn du zufrieden bist.


HonigMitBanane

Unterschiedlich. Es gibt Wochen da deutlich mehr und dann gubt es ruhigere Zeiten. Habe Termine außerhalb bei Kunden und da fällt halt viel Zeit für die Autofahrt weg. Wenn es auf das Ende eines Projektes zugeht, können es auchmal bis zu 50 Stunden oder mehr werden.


Lucky4Linus

39,0 Stunden als Erzieher in der Kita. Sind realistisch betrachtet aber eher 44, oder noch mehr, wenn ich ausgefallene Mittagspausen mit einberechne. Wenn ich zum Feierabend nach Hause ginge, blieben die Aufgaben unerledigt und selbst jetzt schaffe ich es kaum, das gesetzliche Minimum an Bildungsdokumentation zu erstellen, abgesehen davon, dass ich nebenbei eigentlich noch das Konzept aktualisieren und mich fortbilden soll.


keks-dose

Ich habe irgendwann mal berechnet, wie viele Stunden ich uf youtube und punterest mit neuen Aktivitäten planen und lernen verbringe... Da kam auch noch einiges zusammen. Ich suche mir zwar Dinge aus, die mir Spaß machen, aber ich muss trotzdem mir Dinge auch noch selbst beibringen und ausprobieren...


Kitteh_Kate

Deutlich mehr als in meinem Vertrag steht. Aber egal, solang ichs bezahlt krieg.


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Ist dir deine Freizeit nicht wichtig?


CastieIsTrenchcoat

Zumindest wird es bezahlt. Viele Jobs erwarten von einem Extra Stunden einfach so zu machen.


EinsSechsEins

Ich glaube, das erwarten nicht die Jobs, sondern beschissene Arbeitgeber.


mintberrycrunch_-_-_

Je nach dem, wie viel Geld ich verdienen will zwischen fünf und zwölf Stunden.


roganterai

Es kommt auch viel auf die Arbeit an. Ich werde dafür bezahlt, dass ich 40 Stunden anwesend bin und im Fehlerfall schnell reagiere. Realistisch gesehen, reicht es wenn ich 15-20h/Woche arbeite und den Rest alle 15 Minuten prüfe, ob alles ok läuft. Im Homeoffice ist das natürlich extra toll.


Vanillekeks

Ich habe eine 40h Woche und arbeite auch 40h. +/- 5 Stunden. Bin in der Ausbildung und da wird aktiv geschaut, ob wir auch "im Einsatz" sind.


Shouto-Todoroki-kun

Ja, die tatsächlich erbrachte Arbeitszeit kommt meines Erachtens nach auch sehr stark auf die Position, den Betrieb und das Arbeitsklima an. Als Azubi ist man natürlich immer an der Arbeit, kann man sich auch nicht anders leisten. Nach der Ausbildung sieht's (je nach Beruf) höchstwahrscheinlich anders aus.


Ok-Inspection-4087

Monteur von Beruf, Vertrag mit 40h Woche, im Durchschnitt hatte ich 2020 210h pro Monat... leider muss ich auch wirklich dauerhaft hart arbeiten, von denn ca 11-12 Arbeitsstunden geht maximal eine für rauchen und Kaffee drauf.


unkunkeluniversunkel

Von 6 Stunden...6 Stunden. Bin die einzige Angestellte für 3 Anwälte. Eier schaukeln kenne ich nicht.


ChelseaGrinder

Falsch - du wirst für die Zeit bezahlt, die du bereit bist zu arbeiten, nicht deine tatsächlich gearbeitete Zeit.


AlinaDreamh

Mein Punkt ist: Bezahlung nach Zeit ist für viele Tätigkeiten toxischer Quatsch.


yannik1255

*wegwerf account* Komme meistens um 9 ins Büro rein, erledige die ersten 1-2 Stunden alles durch und schaue dann irgendwas auf Netflix, lese oder chille auf Reddit. Zwischendurch gibts dann mal was zu tun oder ein Kollege fragt, ob ich ihm Arbeit abnehmen kann. Meistens gehe ich dann schon auch wieder um 15/16 Uhr. Freitags dann sogar schon 9-13 Uhr. Abgerechnet werden trotzdem 40 Stunden die Woche. Kann mich nicht beschweren.


Koksschnupfen

Mir tut meine Friseurin leid, die jeden Tag WIRKLICH 8 Stunden arbeitet.


katze_sonne

Wenn du den ganzen Tag was machst, sind "echte" 8h auch deutlich einfacher als 8h denken/Texte schreiben/... am Schreibtisch. Und ja, ich hab beides schon gemacht.


nadajet

Kann ich nur zustimmen. 12 Stunden rumlaufen/ Service? Kein Problem. 12 Stunden am rechner Probleme lösen? Hirn matsch nach ner Woche


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RobinfromLocksley

Kannst du etwa erläutern was ihr überwacht und welchen Ausbildungsweg es hierhin gibt?


zocker_tisch

Also ich arbeite ca 45h in der Woche und hab einen 40h Vertrag. Ich kann ja schlecht meinen Kunden um 16 Uhr sagen das ihr ganzes Haus jetzt bis morgen keinen strom hat weil ich jetzt Feierabend hab. Ist auch schon vorgekommen das ich Freitag abend bis 23 Uhr gearbeitet hab, aber das ist eher ne Ausnahme


Obilansen

Hätte wohl doch irgendwas im Büro machen sollen. Arbeite in der Produktion und wenn alles läuft dann wird auch praktisch 100% gearbeitet. Wieso machen die Chefs das mit? Würde ich abbauen solche sinnlosen Stellen.


AlinaDreamh

Dauer ist nicht immer gleich Wert. In deinem Fall ja, in meinem nicht.


Obilansen

Mag sein aber dann muss das anders organisiert werden. Hat doch keiner was von wenn man 3/4 des Tages "nichts" macht.


AlinaDreamh

Warum nicht? Erwerbsarbeit alleine bestimmt nicht unsere Leben. Oder sollte es zumindest nur für diejenigen, die das wollen.


pirax-82

Ich habe eine Firma mit 56 Mitarbeitern. Ich denke unseren jungs/Mädels geht es wirklich gut. Wir haben einen krankheitsschnitt von 4 Tagen/Jahr und eine durchschnittliche firmenzugehörigkeit von 14 Jahren. Quasi keine Fluktuation. Unsere Firma gibt es seit 25 Jahren und mehrere Leute sind vor kurzem in Rente gegangen. Ich gebe alles für unsere Mitarbeiter und sie für uns. Deine Beschreibung fande ich recht traurig. Sofern es dir in der Firma gefällt, tue etwas dafür das du und deine Kollegen produktiver werden. Mit dem richtigen Chef wird sich das auszahlen Zu der Art der Arbeit sind wir ein Montagebetrieb. Also homeoffice fällt aus. Meines Erachtens kann man es auch nur im bürojob schaffen seine 8std Arbeit in 2 zu erledigen. Mag jeder denken wie er will aber ich bin zum Beispiel ein Gegner von großen Meetings weil sowas total unproduktiv ist. In Gruppen von 3-4 Leuten kann man mal ne Stunde quatschten aber alles drüber bringt gar nix


AlinaDreamh

Danke für die spannende Antwort. Was fandest du traurig?


pirax-82

Das du der Meinung bist in 2 Stunden produktiv genug für deinen 8 Stunden Arbeitstag zu sein. Ich meine selbst wenn ich in 2 Stunden meine Arbeit erledigt habe, versuche ich in der verbleibenden Zeit entweder etwas für mich, meine Kollegen oder der Firma generell beizutragen. Ein Unternehmen ist effektiv nicht nur dein Chef sondern eine gemeinsame „*unternehmung*“ alle sollten dabei soweit daran arbeiten das ganze zum Erfolg zu bringen. Um so besser geht es allen (beim richtigen Chef)


kinger90210

Das siehst du aber auch nur als Chef so. Diese Leute arbeiten und du steckst dir das Geld ein. So läuft es nun mal. Sie arbeiten für dich. Nicht fürs Unternehmen. Und dann kommt der schöne Satz „gemeinsame Unternehmung“. Schön. Egal wieviel oder wie wenig sie arbeiten, sie verdienen das gleiche. Der einzige der einen finanziellen Unterschied merkt bist du. Wahrscheinlich der typische Chef der selber von den Abläufen und Programmen selber keine Ahnung hat. Und wenn du unzufrieden mit einem Mitarbeiter bist sagst du: „du enttäuscht die anderen Kollegen und unsere gemeinsame Unternehmung“ 😂😂😂😂


leon2606

Genau das habe ich mir auch beim Lesen gedacht, wieso soll ich bitte mehr machen als das für das ich angestellt bin? Dann soll ich auch bitte mehr bezahlt werden weil jede extra Arbeit geht in die Tasche der Firma in der des Chefs aber nicht in meine. Was ein schlechtes denken als Chef. Sowas kann man als Chef fordern wenn die Mitarbeiter auch direkt davon profitieren durch Boni oder gewinnbeteiligungen


kinger90210

Bei meinem vorherigen Arbeitgeber gab es ein LOV Prinzip. Das bedeutet das wenn du mehr als den Stundenlohn erwirtschaftest für das Unternehmen, geht jeder weitere Ertrag zu einem Anteil an dich. Beispiel wie es dort war: stundenumsatz von 25 Euro erreicht. Für jede weitere bearbeite email oder Auftrag gibt es 4,16 brutto. Davon bekommt die Firma 80% und du 20% als provionszahlung. Ist natürlich nicht die Welt, aber dein Fleiß war für das Unternehmen gut und für dich. + Ansporn mehr zu machen als Nötig.


AlinaDreamh

Das tue ich durchaus. Wie gesagt, ich werde gelobt.


pirax-82

Aber du könntest mehr wenn du wolltest. Unabhängig von diesen 2 genannten Terminen könntest du evtl noch mehr Aufgaben erledigen und deinen Tag von 2 auf 4-5 produktive Stunden steigern. Das wird deinen Vorgesetzten nicht verborgen bleiben. Die merken mehr als du denkst. Zumindest wenn es wie bei uns eine halbwegs flache Hierarchie gibt Bevor du dich langweilst mach was draus ;) Suche dir Aufgaben. Man wird es dir Danken. Verknüpfe das ganze doch gleich mit ner Gehaltsforderung… wenn du sowieso zufriedenstellend arbeitest gehst du zu deinem Chef und fragst ob du dies oder das noch mitmachen kannst und willst dafür X Gehalt mehr.


AlinaDreamh

Bitte nicht missverstehen. Im Grunde mache ich dann einen guten Job, wenn ich wenig zu tun habe. Mir geht es hier vor allem um den 40-Stundenwoche-Irrglaube.


Personal_Wafer_8082

An manchen Tagen sitze ich sogar 8h rum


derSpringbock

Ich sag’s immer wieder: Qualität vor Quantität!


n7_nadine

Als Grundschullehrerin* arbeite ich in Vollzeit durchschnittlich 40-42 h in der Woche. Habe es einen Monat lang mal sehr penibel notiert, da es mich interessiert hat. Es gibt aber auch Zeiten, wo es mehr Stunden sind (für mich bspw. am Schuljahresende) oder auch weniger (wenn mal echt die Luft bei einem raus ist und nicht das x-te Konzept geschrieben werden muss). *Grundschule umfasst 1. bis 6. Klasse in Brb


yellowscarvesnodots

Wie sehen deine Ferien aus? Hast du da frei oder viel mit Vorbereitungen zu tun?


MilkIsMyPotion

Von 7 eine Stunde am Tag. Dann verbringe ich 2-3 Stunden in Terminen. Die restlichen 3 Stunden mache ich Hausarbeit, spiele Magic am Handy und suche nach nem neuen Job.


[deleted]

[удалено]


I-Rengo_O-I

3400 als "Tintenpisser" klingt lohnender als 1900€ als Verkäufer


[deleted]

[удалено]


I-Rengo_O-I

hätt' vlt. noch ergänzend sollen, das ich selbstironisch mich auch als tintenpisser bezeichne, da Buchhalter. Finde das Gehalt für mich mehr als angemessen, wenn ich zu meinen Freunden schaue, die viel mehr auch körperlich leisten und nicht angemessen entlohnt werden, trotz Lehre


Martnoderyo

Arbeite in nem vapeshop. Hab in dem einen Laden ca 20 Kunden am Tag in dem anderen in ner Altstadt komme ich auf 5 Kunden. Ich Räume auf, sitz rum, chill auf Reddit, Youtube oder tiktok, Spiel kendama oder Gitarre und... Joa. XD Arbeite 170h den monat. Wieviel davon effektiv sind kann und will ich nicht beantworten xD Meiste Zeit die ich auf Reddit oder yt verbringe, zumindest während der Arbeitszeit, geht für reviews und Weiterbildung im vape-Bereich drauf.


spargl

Was verdient man da?


Martnoderyo

Kommt ganz auf den Laden an. Industrie mit Ausblick auf nichts oder kleiner Laden mit der Chance auf viel aber geringem Einstiegsgehalt. Ist in Deutschland noch wild wild west. Ich sags mal so... Ich würde mich über die angekündigte Erhöhung des mindestgehalts freuen.


LaBetaaa

Das variiert bei mir nach Tagesform. Hab Tage da schaff ich 2 Stunden konzentration, an anderen bin ich bei ca 7h, die letzte Stunde sind meine 5 Minuten Pause immer mal wieder.


I-Rengo_O-I

von 38h so ca. 16-20 ​ Wenn ich mich nur um die Sachen kümmern würde, für diese die Stelle ausgeschrieben ist, wären es vermutlich nur so 10 Wochenstunden. ​ Aber man hilft Kollegen ja doch gerne "etwas" ​ Der der die Bücher hält.


ShortyShortsen

Ich arbeite als Erzieher und bin jeden Tag mindestens 10 Minuten früher da und meistens auch länger dort, weil die Kinder nie pünktlich abgeholt werden und die Kinder alleine lassen ist keine Option.


keks-dose

Und effektiv arbeitet man davon auch 100% - es gibt oft keine Pause (weil mal wieder jemand krank ist und deshalb zu wenig Personal oder wie man in seiner pausenzeit mit Konflikte lösen beschäftigt ist) und man kann in der Regel mit Kindern nie richtig abschalten. Immer voraus denken, immer Variablen berechnen und abwägen, immer die Augen und Ohren in 4 verschiedene Richtungen ausgestreckt haben. Immer zuhören.


ebenenspinne

An guten Tagen 10 Stunden sonst auch mal weniger. Da das Ergebnis zählt ist es nicht soo wichtig wieviel Stunden es sind.


PullMull

Ich sehe die 40h Woche eher als Anwesenheitspflicht anstatt Arbeitspflicht. Ich bin die vorgeschriebene Zeit da und gearbeitet wird halt wenn Arbeit anfällt


Plangro

Mein Vertrag sagt 38,5. Gearbeitet werden 60 bis 70! Kann man aber schwer anrechnen sagt mein Chef. Weil wenn ich mich weiterbilden muss um auf dem laufenden zu bleiben habe ich wohl beim Vorstellungsgespräch geschummelt!


Aequitas19

Oder dein Chef hat beim Bewerbungsgespräch gepennt. Als Führungsperson sollte man die meisten Blender eigentlich entlarven können. Ein paar fachspezifische Fragen und schon siehst du wer im Lebenslauf gelogen hat und wer nicht. Wenn du auf dem laufenden bleibst, lernst du ja Sachen, die neu sind, sich also im Laufe der Zeit geändert haben. Erwartet er, dass du die Entwicklung vorhersehen kannst oder wie stellt er sich vor, dass du ohne Schulungen etc. auf dem Laufenden bleibst? Die einzige Branche in der man das erwarten kann sind vielleicht Wahrsager. Er hat bloß keinen Bock, dich für Schulungen und so zu bezahlen, die kosten ja Geld und währenddessen spielst du keins ein. Wenn du das mitmachst hat er seinen Willen bekommen, das solltest du sehr bald ändern oder dir einen neuen Job suchen, denn ganz ehrlich, so geil kann das Gehalt nicht sein, dass es sich lohnt dafür doppelt so viel Zeit zu opfern wie vereinbart.


Plangro

Ja, ich muss neu suchen. Als ich angefangen hab waren wir zu viert. Vier Vollzeit Administratoren die gut beschäftigt waren und schon ihre Probleme hatten alles im Zeitplan zu halten. Inzwischen bin ich alleine. Alle anderen haben gekündigt. Mir gefällt der Laden, mir gefällt die Idee wofür der Laden steht. Also versuche ich alles zusammenzuhalten. Ich bin aber hemmungslos überfordert mit der Situation. Um die ganze Nummer nicht komplett an die wand zu fahren werden mir nun Bereichsleiter vorgesetzt die a) von IT keinen Plan haben und b) nicht belästigt werden wollen mit Aufgaben. Ich soll das nun alleine machen. Ich habe von Anfang an gesagt das das nicht geht. Es ist alles schön wenn das System läuft. Aber was willst Du tun wenn sich 500 Leute nicht anmelden können und bei Dir anrufen während Du versuchst den Fehler zu finden. Es geht einfach nicht. Also ja, ich suche. Und nein, Suche ist das falsche Wort. Ich habe so viele Angebote bekommen die mich reizen… aber ich mag den Laden und die Idee… ich will ihn nicht sterben lassen. Meine Idee im Moment ist alles in die Cloud zu schieben und einen Externen die Arbeit machen lassen. Ich rede von 30 Servern, 40 Standorten und ca 500 Usern. Hat jemand ne Idee oder sucht ne Stelle als Administrator? Schlecht bezahlt aber gut aufgehoben? EDIT: fehlende Buchstaben zugefügt


AlinaDreamh

Das ist alles lobenswert, vieler Läden würden sich ein Loch in den Schuh freuen, dich zu haben. Ich für meinen Teil habe aufgehört, die Arbeit anderer zu machen.


katze_sonne

> aber ich mag den Laden und die Idee… Bullshit. Das klingt schon fast nach Stockholm-Syndrom. Rede mit Chef und sag: So geht das nicht weiter. Du könntest auch einfach kündigen, findest genug Angebote. Aber du magst die Idee usw., daher das Gespräch. Entweder er ändert was (mehr Gehalt und exakte 40h-Woche) oder er fährt die Sache höchstpersönlich gegen die Wand - das ist eine Entscheidung, vor die du ihn stellen musst. Entweder er checkt das dann oder du bist dort eben nicht gut aufgehoben.


susster123

Ich arbeite im öffentlichen Dienst und würde auch sagen, dass ich nur 25% wirklich mit arbeiten verbringe. Den Rest der Zeit esse ich, surfe im netz, spiele Computerspiele und quatsche mit Kollegen.


RobinfromLocksley

Wie könnt ihr Computerspiele spielen, checkt der Arbeitgeber das nicht?


sesesebi

(warte auch auf eine Antwort)


Brtprt

Produktiv 6 Stunden maximal. Anwesend weil es aus Gründen erwartet wird meist 9.


garlic-robots

Es variiert sehr stark. Ich habe als selbstständiger keine wirklich festen Arbeitszeiten. Ich berechne entweder per Servicestunde oder Fixpreis. Ganz unterschiedlich. **I**m Durchschnitt **30h/Woche** rein mit der Arbeit auf 5-7 Tage verteilt. Es variiert um +/-20h. Meist sitze ich hier von **0700 bis 1800 +/- 2 Std** mit 2-4h Pause dazwischen. Ich arbeite generell eher langsam aber dafür genau. Und meine tolle Mitarbeiterin aka Frau lenkt mich manchmal ab. Der PC auch. So zwischen einzelnen Dingen kurz Lases, Youtube oder so gucken. So bestimmt eine Stunde am Tag rumsurfen.


abmys

Pro Woche sollten es eigentlich 37,5 h in der Ausbildung sein. Gefühlt arbeite ich dort 10h/Woche


gripschi

8h Denke effektiv dürften es ehr 3-4h sein. Ich brauche idr mit Vorbereitung und Rundgamg etwa 2h. Aber dafür über Stunden Schichtwechsel wo das immer Schubweise ist.


Sarah-M-S

Ich arbeite 5 Tage die Woche, im Vertrag stehen 40 Stunden aber in der Realität arbeite ich täglich zwischen 10 und 12 Stunden. Komme im Schnitt auf 52 Stunden pro Woche.


Verokel

Arbeite im Durchschnitt ca. 48 Stunden die Woche. Manche Wochen mehr, manche weniger. Mittagspause sieht so aus, dass ich in 5 Minuten irgendwas in mich reinstopfe und gehe ca. 2-3x an einem Tag schnell aufs Klo. Sonst wird durchgearbeitet..


manager-and-human

Etwa 50-55 Stunden pro Woche im Moment, würde ich schätzen. Im Jahresmittel sicher eher 45.


Rutherfnord

25%


Kapuzenkresse

Ich arbeite in der SAP Beratung primär Remote Service. Meist sind es etwas mehr als 40 Stunden. Wenn es hoch hergeht dann auch mal knapp 50. Davon ist das meiste Arbeit am System oder Workshop und Termine mit Kunden. Drumherum dann noch emails und co.


Bcoonen

40 h Woche. Tatsächliche Arbeit varriert je nach Arbeitsplatz, bin da flexibel. Manche Arbeitsplätze brauchen tatsächlich 8 h täglich und andere lassen sich mit 4-6 h bewältigen.


YamahaMT09

Durchschnittlich 20 Stunden aber verdiene dafür auch ziemlich wenig.


FireFlyDani85

Aus gesundheitlichen Gründen kann ich keine 8 h mehr am Tag arbeiten. Ich hab das Gefühl, dass ich seitdem mehr gebacken kriege.


RobinfromLocksley

Hi, mir geht es ähnlich. Arbeitest du seit dem einfach weniger und verdienst auch weniger oder gleichst du es irgendwie aus? Was machst du aktuell?


FireFlyDani85

Ich bin kaufmännische Sachbearbeiterin in einer kleinen Firma und mache neben Büro, Aufträge, Kundenservice und Reklamationsbearbeitung auch noch die IT, Versand, Lagerarbeiten und bisschen Werbemittel erstellen. Offiziell hatte ich 36 Stunden gearbeitet, inoffiziell aber oft ohne nennenswerte Pausen durchgearbeitet und am Wochenende von zu Hause aus. Ich hab vor kurzem eine Gehaltserhöhung bekommen und verdiene mit 30 Stunden fast genauso wie vorher. Da ich aber Depressionen habe und dazu noch Borderline, war es klar, dass ich nicht ewig Vollzeit arbeiten kann. Ich hab einige Felder an Kollegen angegeben und das war eh mal nötig, da mein Freund und ich ja auch noch planen mal ein Kind zu bekommen. Alles in allem geht es mir besser und ich hab auch mehr Zeit für den Haushalt. Ich kann es mir aber auch indirekt besser leisten, weil ich nicht allein lebe und mein Freund gut verdient. Ich zahl zwar bei allem die Hälfte, muss aber eben nicht Angst um meine Existenz haben. Das war nicht immer so und ich weiß, dass ich da echt Glück hatte. Ich wünsche mir, dass es bessere soziale Auffangnetze gibt. Man sollte sich nicht tot arbeiten müssen. Damit ist niemandem geholfen.


unic0rn1337

Im Moment ~10 Std. am Tag mind 5 Tage die Woche. Komme momentan auf ungefähr 230 Std im Monat. Bin Köchin.


witty_salmon

Arbeitest du bei einer Behörde?


Blazingmadzzz

Je nach Arbeitsvorrat. Gibt's nichts zutun gehe ich nach Hause. Ansonsten durchaus 40h die Woche, da ich in der Qualitätsprüfung arbeite ist es aber entspannt. Stressig würde ich die Arbeit selten nennen. Fühlt sich also gesamt nach weniger an.


murstl

An manchen Tagen sitze ich da und warte auf E-Mails an anderen hetze ich von Termin zu Termin und muss nebenbei am Diensthandy gefühlt die Welt retten (meistens nur den Arsch meines Chefs).


voxeldesert

Ehrlich gesagt, so viel wie es die Arbeit akut verlangt. Was dumm ist, da es in sehr lockeren und extrem stressige Arbeitszeiten mündet. Aber das hat das Doktoranden Leben wohl so an sich. Wenn ein Paper fertig werden muss sitzt man halt noch am Wochenende um 4 Uhr Nachts dran. Eventuell mag es auch solche geben die das besser managen, aber viele schaffen das sicher nicht.


WAHNSiNNiCK

Ich arbeite in der Produktion. 40h laut Vertrag. Tatsächlich schaffe ich die Arbeit die mir gegeben wird in etwa der Hälfte der Zeit. Natürlich nicht immer. Aber würde man die Arbeit gut aufteilen, dann könnte ich gechillte 6h arbeiten und wäre genau so produktiv. In der Firma vorher, hätten auch 10h durchpowern nichts gebracht - hoffnungslos überladen und neue Aufträge sehr oft wichtiger als bereits angefangene Aufträge. Kreislauf des Todes of Doom.


login__name2

Was machst du beruflich ?


WickieTheHippie

Mein letzter Job war es, zehn Stunden am Tag auf einen Bildschirm zu starren und darauf zu warten, dass etwas passiert. Weil mich das geistig völlig unterforderte, hab ich ungefähr acht Stunden davon irgendwas am Handy gemacht.


kabelman93

Hab meistens so 80h+ Wochen (eigene Firma). produktiv sind davon momentan vielleicht 15 gefühlt weil Meetings so viel Zeit verschwenden und workflow (programmieren) sehr stark unterbrechen. Edit: war auch schon 70h wirklich produktiv, hoffe das wird auch bald wieder so.


senselessme90

Also als Müller von 40 Stunden arbeitswoche vll. 10 Stunden echte Arbeit. Der Rest ist "überwachende Tätigkeit". Entweder der Müller läuft oder die Mühle läuft!


alex3r4

Wir haben das doch längst kapiert.


Gierschlund96

Bin ja eigentlich auch ein Freund von wenig Arbeit, aber wenn ich schon auf Arbeit bin, will ich auch was zu tun haben, sonst geht die Zeit ja nie rum. Ist das nicht nervig, wenn man immer nur 2 Stunden was zu tun hat?


[deleted]

Ich habe einen Job wo ich je nach Einsatzgebiet 2-4 Stunden arbeiten sollte, aber mein Job ist eigentlich rumsitzen bei guter Bezahlung, darum bin ich ehrlich. Ich arbeite 0 Stunden gefühlt.


nicbigdick

Eigentlich 40 Stunden Woche, bin aber jeden Tag statt um 8 um 7:15 auf der Arbeit um Bürokram (Rechnungen schreiben, Angebote, Bestellungen) zu erledigen. Den Rest das Tages arbeite ich bis auf die Mittagspause in 90% der Zeit produktiv weil die Karren fertig werden müssen. Arbeite im Handwerk, Kfz mechatroniker, 2 Mann betrieb.


crocrococ

40h woche, Konzentriertes Arbeiten 3-6h pro Tag jenachdem was los ist. Ansonsten sitze ich auf meinem ergonomischen Sessel und surfe im Internet. Bin Softwareentwickler.


Pioiopio

Habe einen 38,5 h Vertrag in einem Riesenkonzern in der Logistikbranche seit 2 Jahren. Ich habe verschiedene Abteilungen durchlaufen, letztes Jahr hatten wir noch die Gleitzeitregelung und ich habe nur nachweislich (eher +250) 160 ÜS angesammelt. Aktuell leite ich ein Bauprojekt zur Netzerweiterung. Die Gleitzeitregelung wurde aufgehoben. Seit Monaten arbeite ich mindestens 50-60 h in der Woche, ohne Mittagspause. Mein Urlaubsantrag wurde abgelehnt, da es keine Vertretung für mich gibt. In 2 Wochen haben wir unseren Go- Live Termin und der Druck baut sich immer weiter auf, 12-13 h Tage sind seit einem Monat zur Normalität geworden. Ich arbeite noch meine Reportingtätigkeiten am Wochenende ab und habe seit 2-3 Wochen Schlafprobleme, weil ich nachts panisch aufwache und an E-Mails denken muss, auf die ich noch nicht geantwortet habe. Lob dafür hält sich sehr im Rahmen, meistens kommt Kritik für unerledigte Sachen. Ich bin absolut enttäuscht vom Unternehmen, da ich sehe, dass in jedem Bereich das unternehmerische Risiko auf den Arbeitnehmer abgewälzt wird. Deshalb bin ich aktiv auf Jobsuche, aber mir bleibt meistens sehr wenig Zeit und Energie, um mir Stellenanzeigen anzusehen und Bewerbungen zu schreiben.


Behind_You27

Extrem schwer zu sagen. Bin für Entwicklungsprojekte verantwortlich. Offiziell hab ich eine 38h Woche. Seit Homeoffice bin ich deutlich produktiver was meine eigenen Aufgaben angeht - einfach weil diese „hey, hast du mal 5 min —> 4 Stunden“ Aufgaben größtenteils wegfallen. Wenn viel los ist, schaff ich die 40h locker. Wenn’s bei allen Projekten stockt und ich nichts bewirken kann, dann kann ein Tag auch sehr kurz sein. Manchmal frage ich mich wirklich was die anderen Mitarbeiter so im Unternehmen machen - ich werde ständig für meinen Einsatz gelobt.


10vorwaerts_9zurueck

Sieht bei mir ganz ähnlich aus. Diese Woche war ziemlich ruhig. Ich hatte zwar den Rechner an, hab gesehen wenn was passiert ist und hab keine Mails verpasst. Ich hab auf Ereignisse reagiert und mit Kollegen Probleme gelöst. Aber effektiv gearbeitet hab ich höchstens 8-10 Stunden. Ich werde auch ständig gelobt und mein Chef hat sich ohne mein Zutun für eine Gehaltserhöhung Anfang nächsten Jahres bei mir stark gemacht, die ich auch erhalte. Ich hab zwar auch sehr intensive Phasen, in denen ich mir viel Zeit gebe für neue Projekte oder die Umsetzung bestimmter Dinge, die unseren Arbeitsalltag erleichtern. Ein paar Mal im Jahr mache ich dann auch mal eine Nacht durch, weil ich mich nicht losreißen kann. Dafür gibts zum Ausgleich aber auch immer wieder solche Wochen wie diese. Ich erledige aber, was erledigt werden muss und reagiere vor allem schnell auf jedes Ereignis, was ein Problem darstellen könnte. Einzig meine Dokus hängen immer ein paar Wochen oder Monate hinterher, aber während ich arbeite, notiere ich eh alles, was in die Dokus muss, ich bereite also nur auf. Bei meinem Job wäre eine Verkürzung der Arbeitszeit nicht unbedingt sinnvoll, da es wichtig ist, die Überwachung zumindest im Auge zu behalten (Hochverfügbarkeitsumgebung). Aber seit diesem Job versuche ich mir mehr und mehr klar zu machen, dass Arbeit eben nicht bedeutet, dass mein Ziel sein sollte, effektiv 8 Stunden am Tag zu arbeiten. Da ich das nicht tue, halte ich mich nach wie vor insgeheim für einen faulen Sack. Wenn ich das abgestellt kriege, kann ich glaub ich echt glücklich sein.


AlinaDreamh

Kannste abstellen. In deinem Job entscheidet nicht »viel« Arbeit, sondern »intelligente« Arbeit.


10vorwaerts_9zurueck

Hui, diese Zusammenfassung geht runter wie Öl. Danke :)


snoggla

4-6h am Tag konzentriert und produktiv. Danach ist Birne platt und es passieren unnötige Fehler. Hab seit kurzem auf 32h reduziert und bin sehr glücklich damit. So kann ich mein produktives Pensum mehr oder weniger abarbeiten und danach Feierabend machen.


FuturaDD2020

Definiere doch mal den Begriff Arbeit. Gerade in Berufen, wo nach der Schicht nicht 500 Kotflügel auf dem Hof stehen müssen, finde ich das immer sehr schwierig.


Affectionate_Meal781

Ich habe vor Corona noch 8-9 Stunden am Tag fokussiert programmiert. Nach 12 Monaten hatte ich schlimme Kopfschmerzen, habe meine Arbeit von 2 Wochen zufällig gelöscht (eine Datenbank Tabelle) und habe nicht mal verstanden wenn ich etwas gelesen habe. In der Corona Zeit hatte ich eine andere, aber auch Entwicklerstelle, habe von zuhause etwa 4-5 Stunden pro Tag fokussiert gearbeitet und die restliche Zeit gekocht und spazieren gegangen, weil ich nicht noch ein Burnout wollte. Ich hatte ein schlechtes Gewissen, aber komischerweise habe ich am Ende des Jahres das beste Feedback meines Lebens bekommen. Mein Chef meinte ich bin mega produktiv und mache sehr saubere Arbeit. Ich finde das mit 40 Stunden ist etwas veraltet. Das kommt doch von Zeiten wo man noch körperlich gearbeitet hat. Ich frage mich auch immer ob 40 Stunden für geistige Arbeit zu viel sind, oder ob ich nur zu schwach für die Arbeitswelt bin.


h3n_

Das Problem besteht darin dass wenn man anfängt tatsächliche Leistung zu bezahlen nicht mehr mit dem ganzen "gleiche Arbeit, gleicher Lohn, Tarifgruppen, Gender-pay-gap" usw usw argumentieren kann. Dann merkt man nämlich dass manche Leute 100 mal (kein Tippfehler) so viel Mehrwert für ein Unternehmen schaffen als andere die auf dem Papier den gleichen Job machen. Wenn man das entsprechend entlohnen würde hättest du als Unternehmen direkt eine Horde von Antidiskriminierungsmenschen vor deiner Tür stehen.


RidingJapan

So wenig wie möglich


MedEwok

Ich arbeite zur Zeit 12h45min Schichten auf Intensivstation. Leerlauf gibt's selten, oft haben wir keine Zeit Pausen zu machen. Bei vertraglich 42 h/Woche arbeite ich effektiv ca. 50h/Woche.


Gundolfine

Habe eine 39 Stunden Woche und arbeite im Schnitt schätzungsweise 10-15 Stunden pro Woche, wovon die Hälfte Telkos sind. Habe letzte Woche eine Prämie bekommen für meine sehr guten Leistungen - läuft.


soulcxd

OP, dann ist dein Management offensichtlich unfähig oder ihr habt zuviel Geld. Würde deine drei Kollegen entlassen/auf andere Tätigkeiten ansetzen und dich deren Job mitmachen lassen, geht doch im 8h-Rahmen grad gut auf. Das ist der Grund warum man bei Verdichtungsmassnahmen immer versucht noch etwas mehr Arbeit von etwas weniger Menschen machen zu lassen - Wells halt meistens aufgeht und die Effizienzen wirklich noch zu holen sind.


ThisMakesNoSensesai

Tja.. ich arbeite 39 in der Woche 95% der Zeit Produktiv. Pflanzen müssen getopft, gepflegt und gepackt werden. Und das nur für 13,65€ Netto die Stunde. Damit ihr Pflanzen Quäler eure wegschmeiss Pflanzen vertrocknen, verfaulen oder verhungern lasst.


RareCandyGuy

40/Woche regulär; rund 50 realistisch so Stoßzeiten sonst normal


mnbvcxy98765

15h pro Woche stehen im Vertrag. Ich arbeite 0-2h pro Woche. Und einmal im Monat vllt 8h pro Woche.


sandwich_kun

Ich denke ich bin als Steuerfachangstellter so bei 80 - 90 % produktiver Arbeit von meiner Arbeitszeit. Schwankt aber auch immer mal je nach den Aufgaben, die man so bekommt und welche Fristen ablaufen.